Berliner Runde debattiert über Digitalisierung in der häuslichen Pflege - 2024

vom 20. May 2024

Die Digitalisierung garantiere vielerlei Möglichkeiten, durch die pflegebedürftige Leute länger in den eigenen vier Wänden leben könnten.

Die Digitalisierung ist ein zentrales Instrument im Kampf entgegen dem Mangel an Fachkräften. Das haben nun Spezialisten und Volksvertreter im Kontext der 7. Berliner Runde zur Zukunft der Pflege erklärt.  

„Digitalisierung und künstliche Intelligenz vermögen und werden die Arbeitswelt ändern. Das liefert für die diversen Arbeitsfelder einen großen Bedarf an Qualifizierung und Fortbildung mit sich“, so Joachim Speicher, Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Sozialministerium.Aufgrund dessen müsse die berufliche Aus- und Weiterbildung angepasst sein, so dass das Pflegepersonal in die Lage gebracht wird, augenblickliche sowie spätere berufliche Situationen mit Erfolg zu bewerkstelligen. „Bereits heutzutage existieren zum Beispiel für künstliche Intelligenz im Haushalt zur Unterstützung in der Haushaltsführung eine enorme Akzeptierung, weil als Folge dessen ältere beziehungsweise pflegebedürftige Leute länger daheim wohnen bleiben können“, so Speicher.

Der nordrhein-westfälische Staatssekretär Edmund Heller machte spürbar, dass die Digitalisierung in der Altenpflege bloß dann mit Erfolg zum Wohle sämtlicher gestaltet werden kann, wenn so viele Akteure, Arbeitnehmer und betroffene Leute wie möglich in den Vorgang eingebunden werden. „Es benötigt Klarheit, Partizipation und Teilnahme, um ‚die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem‘ und die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen abzusichern“, sagte der Staatssekretär.

Das jedes Jahr stattfindende Format der Berliner Runde kann dem länderübergreifenden Gedankenaustausch zu kritischen Fragestellungen fungieren und zu gemeinschaftlichen Rundumlösungen führen. Eingeladen werden Experten, die Theorien aus diversen Perspektiven debattieren. Initiiert werden die Berliner Runden – die sich an Vertreter von Bund und Ländern, Organisationen der Pflege und Selbsthilfe als auch die neugierige Allgemeinheit richten – von den Sozialministerien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

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